
Das Radio gehört für Musiker und Bands im Moment zu den wichtigsten elektronischen Medien. Nur Onlinemedien, sprich das Internet, erzeugt eine ähnlich gute Wirkung, wenn es um Promotion geht (siehe «Internet»).
Es gibt folgende Formen des Radioempfangs:
Beim klassischen, analogen Radio gibt es in der Schweiz
Während das Sendegebiet von Privatradios vor allem lokal und regional begrenzt ist, erstreckt es sich beim öffentlichen Radio auf die Sprachgebiete. Bei letzterem ist somit die Wirkung grösser, umso schwieriger wird es die Aufmerksamkeit dieser Redaktionen zu erlangen. Als noch unbekannte Band empfiehlt es sich zuest lokal aktiv zu werden und das Wirkungsgebiet immer weiter auszudehnen.
Für Bands und Musiker im Bereich Pop, Rock und Elektronik sind vor allem folgende öffentliche Radiostationen wichtig:
Informationen unter www.drs.ch
In der Schweiz gibt es eine Vielzahl an Radiostationen. Jede grössere Stadt, jede Region verfügt über eigene Radiostationen. Auf dem Internetporal radioweb.de gibt es einen Überblick über private Radios in der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Es gibt verschiedene Internetseiten auf denen eine Vielzahl von Radiostationen aufgeführt sind, die man als Stream hören kann.
radioplay.ch (national)
webliste.ch (national)
schaufenster.ch (national und international)
Ein Radiosender hat folgenden Vorteil: Er erreicht viele Leute, sofort und gleichzeitig. Natürlich variiert dies nach Grösse des Ausstrahlungsgebiets und nach Zielpublikum. Wird zum Beispiel ein Song jede Stunde gespielt, steigen die Chancen für bessere Verkäufe. Ausserdem wird die Anzahl Ausstrahlungen im Radio bei den Charts-Ermittlungen (Hitparade) berücksichtigt.
Man sollte jedoch folgendes bedenken:
Fazit: Grundsätzlich gilt es das Radio als Werbemittel zu nutzen, aber dessen Wirksamkeit nicht zu überschätzen. Zahlreiche Bands bewiesen in der Vergangenheit und Gegenwart, dass viele Wege nach Rom führen: Radiostationen boykottieren ihre Songs, sie wurden trotzdem sehr erfolgreich.
Grundsätzlich gelten für das Radio die gleichen Spielregeln wie bei der «Presse». Auch hier braucht es Hartnäckigkeit, Geduld und gute Beziehungen. In den meisten Fällen ist es schwieriger als bei Zeitungen in die Playlist einer Radiostation aufgenommen zu werden oder sogar ein Interview zu bekommen.
Das liegt unter anderem am enormen Angebot an neuer Musik. Mit wöchentlich 60 bis 100 Neuerscheinungen werden die Stationen geradezu überschwemmt. Um möglichst gute Karten zu haben, sollte neben einem guten Pressekit unbedingt auf die Qualität der eingeschickten Musik geachtet werden. Radios spielen nur Songs ab, die einwandfrei im Klang sind.